Ende August 2026 erscheint mein neues Buch: Aus dem Geschichtsbuch gefallen im Wagenbach Verlag.
Mehr darüber in Kürze.
Für Lesungen/Veranstaltungen stehe ich gerne zur Verfügung.
Im Dezember 2025 hat die Edizione Alphabeta mein Buch
La repubblica mancata
über die Bauernkriege 1525/26 veröffentlicht.
ISBN: 978-88-7223-453-2

Negli anni venti del XVI secolo, all’alba dell’Età moderna, le regioni meridionali del Sacro Romano Impero Germanico sono scosse da insurrezioni popolari contro l’ordine costituito passate alla storia come “guerre contadine”. Tra la Contea del Tirolo e i Principati vescovili di Bressanone e Trento, un individuo carismatico osa sfidare le gerarchie tradizionali e immaginare un mondo nuovo in un’epoca di transizione e di grandi fermenti. Michael Gaismair, ex funzionario di rango divenuto capo dei ribelli, sogna un modello politico fondato sulla giustizia e l’uguaglianza, l’autogoverno di una comunità emancipata dal dominio oppressivo di nobiltà e clero, una repubblica dell’“uomo comune”.
Ralf Höller ricostruisce con forza narrativa e respiro epico una breve stagione di rivolte e speranze – animate anche dalla Riforma protestante –, nonché la parabola di un ardito visionario condannato all’oblio nei secoli a venire. Tra documenti d’archivio, testimonianze e ipotesi, racconta la genesi e lo sviluppo di un’utopia politica: la prima bozza di “costituzione” moderna concepita per una società egualitaria. E ci regala un’appassionante vicenda di rivoluzione, fede e libertà che torna, cinquecento anni più tardi, a interrogare il presente.
«Chi era quel temibile antagonista degli Asburgo? Un semplice ribelle? Un rivoltoso che cavalcò con intelligenza spregiudicata le opportunità offerte dai tempi di guerra? Oppure un leader che attraverso le varie fasi del moto insurrezionale raggiunse davvero la maturità di un rivoluzionario?»
Ulrike Kindl
«Ralf Höller non nasconde la propria simpatia per il ribelle tirolese Gaismair. Montando scene narrative come in un film, descrive inoltre nitidamente la vita della popolazione rurale nel Tirolo del primo Cinquecento.»
“Neue Zürcher Zeitung”
«Il miglior saggio in assoluto sulle guerre contadine: prendendo spunto dal leader ribelle Michael Gaismair, lo storico Ralf Höller ripercorre in modo avvincente una rivolta che almeno temporaneamente riscosse un indubbio successo.»
“Süddeutsche Zeitung”
«Un formidabile esempio di saggio scritto non solo per gli specialisti.»
Bernd Löffler, Rosa Luxemburg Stiftung
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Ende 2018 erschien das von mir herausgegebene Buch:
norbert c. kaser, hier bin ich niemand d.h. ich.
Briefe aus Stord.
Haymon Verlag, Innsbruck, 2018. ISBN: 978-3-7099-3443-2

Ein Sommer in Norwegen – Norbert C. Kasers Reise zu sich selbst.
Ein Dichter in der Schaffenskrise versucht sein Glück auf Stord
„dieser brief soll ein monstrum werden eine art fortsetzungsroman“, schreibt Norbert C. Kaser im Sommer 1970 an Christian Alton, den Südtiroler Landsmann und Wiener Wohnungsnachbarn. Kaser sitzt auf der norwegischen Insel Stord, drei ganze Monate wird er dort verbringen. Gerade 23 Jahre alt geworden, durchlebt er seine erste Schaffenskrise und erhofft sich vom Tapetenwechsel neuen Antrieb. Außerdem braucht der notorisch Mittellose Geld.
Faszinierende Beobachtungen aus der Perspektive des Außenseiters
In der Folge bringt Kaser seine Eindrücke, Empfindungen und Erlebnisse zu Papier: Einfühlsam und distanziert, immer aber treffsicher und schonungslos schildert der Dichter als teilnehmender Beobachter ein Land, das ihm fremd bleibt und ihn gerade deshalb an die Südtiroler Heimat erinnert.
Fast ein Briefroman
Neben seinen berühmten „stadtstichen“ ergeben die Briefe aus Stord Kasers einziges längeres zusammenhängendes Prosastück. Dieser kleine und unvollendete Briefroman liegt nun erstmals eigenständig vor. Weiters in dem Band zu finden sind die Gedichte, die Kaser auf Norwegen verfasst hat, sowie viele bisher unveröffentlichte Fotografien, zum Teil von Kaser selbst aufgenommen.
Mit erläuternden Beiträgen des Herausgebers Ralf Höller.
„Norbert C. Kaser hat noch postum die poetische Kraft, zu einem Stern erster Ordnung zu werden.“
DIE ZEIT
„In der Sprache Norbert C. Kasers weitet sich das regional Beschränkte zur Provinz des Menschen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Im Herbst 2017 erschien mein Buch: Das Wintermärchen. Schriftsteller erzählen die Bayerische Revolution und die Münchner Räterepublik 1918/19.
Edition Tiamat, Berlin 2017. ISBN: 978-3-89320-221-8

„Einen Augenblick hoffte man.“
Rainer Maria Rilke
„Wir wollen der Welt das Beispiel geben, daß endlich einmal eine Revolution, vielleicht die erste Revolution der Weltgeschichte, die Idee, das Ideal und die Wirklichkeit vereint.“
Kurt Eisner
„Ich bin imstande, auf die Straße zu laufen und zu schreien: ‚Nieder mit der westlichen Lügendemokratie! Hoch Deutschland und Rußland! Hoch der Kommunismus!‘“
Thomas Mann
Die Bayern waren die ersten. Zwei Tage, bevor im Reich der Kaiser abdankte, jagten sie ihren König davon und gaben sich eine demokratische Verfassung. Der Freistaat Bayern war geboren, mit dem Sozialisten Kurt Eisner als neuem Ministerpräsidenten.
Die Revolution war ein gigantisches Experiment. 175 Tage dauerte es und machte immer radikalere Phasen durch, bis am 1. Mai 1919 so genannte weiße Truppen, aus Berlin entsandt, in Bayern einmarschierten. Das blutige Ende – es gab über 1000 Tote – erlebte Eisner nicht mehr mit. Bereits im Februar war der Ministerpräsident dem Attentat eines Rechtsextremen zum Opfer gefallen.
Im weiteren Verlauf hatte Bayern plötzlich zwei Regierungen: Eisners Nachfolger Johannes Hoffmann begab sich samt Parlament ins Exil nach Bamberg, während in München die Räte herrschten. Statt der Eliten ergriffen in der Hauptstadt politische Amateure die Initiative. Bald jedoch wurden sie von den Kommunisten verdrängt, die Bayern kurzzeitig in eine Sowjetrepublik verwandelten.
Zahlreiche bekannte Schriftsteller lebten damals in München. Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam waren sogar an der Regierung beteiligt. Richtige Macht übten sie nie aus. Rainer Maria Rilke, ein Anhänger Eisners, begeisterte sich vor allem in der Anfangsphase für die Ziele der Revolution. Als ihre friedliche Phase zu Ende war, wollte er nur noch weg aus München. Heinrich Mann wirkte aktiv mit und gründete den Politischen Rat geistiger Arbeiter. Sein Bruder Thomas schwankte zwischen Abscheu und Zuneigung und ließ sich zu manch radikaler Äußerung hinreißen. Oskar Maria Graf war bereits am 7. November bei der Demonstration auf der Theresienwiese und dem anschließenden Umsturz in München dabei. Lion Feuchtwanger wurde zum Chronisten der Revolution: In seinen im Winter 1918/19 entstandenen Roman Thomas Wendt baute er die laufenden Ereignisse ein.
„Der Lektüre-Eindruck ist ausgesprochen positiv; es ist [Ralf Höller] gelungen, über die Perspektive der Schriftsteller die vielschichtigen Atmosphären und Stimmungen der revolutionären Ereignisse lebendig werden zu lassen.“ (Dr. Andreas Heusler, Historiker und Leiter des Sachgebiets Zeitgeschichte/Jüdische Geschichte am Stadtarchiv München)
